Willkommen in Geris Gedichtewelt
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507.

Tränen des Glücks



Tränen des Glückes die schönsten sind,
doch Tränen der Trauer machen blind.
_____________________________
© by Rind Gerald, 1. April 2007


506.

Der Kuss des Vergessens (1)



Ein letzter Kuss und dann vergiss mich schnell,
dort hinten wird ein neuer Tag schon hell,
doch ob ich dich jemals vergessen kann,
weiß ich noch nicht, doch einmal, irgendwann
denke ich sicher nicht, wie es begann
und wie die Zeit mir durch die Finger rann.

Du zogst mich einmal schon in deinen Bann,
doch denke ich schon lang nicht mehr daran
und nun ein neues Licht mir leuchtet grell
und wird von mal zu mal spirituell –
ein letzter Kuss und dann vergiss mich schnell,
dort hinten wird ein neuer Tag schon hell.

Der letzte Kuss nun ins Vergessen schwindet
und bald sich eine neue Liebe findet,
denn wo Gefühle sich im Endlichen verlieren,
wird die Unendlichkeit sie wieder spüren
und Energien werden neuerlich vibrieren
und auf den Pfad der Ewigkeit sie führen.


505.

Kuss des Vergessens (2)



Wolltest du mein Herz wirklich berühren,
die Unschuld meiner Seele heut’ verführen,
so sieh, was mich heute noch verbindet
und was mein Innerstes für dich empfindet,
damit es nicht für immer dir entschwindet
und Mächte nun für immer überwindet.

Der Kuss des Vergessens für immer befreit,
damit jedes Herz für die Zukunft wird weit –
der letzte Kuss und dann vergiss mich schnell,
dort hinten wird ein neuer Tag schon hell.
_____________________________
© by Rind Gerald, 29. März 2007


504.

Warum verbrennt die Sehnsucht



Warum verbrennt die Sehnsucht mich,
wenn du doch längst vergessen bist,
versetzt dem Herzen einen Stich,
wenn ein Gedanke kommt an dich
und du mich sicher nicht vermisst.

Denn wo Gedanken sich bewegen,
ob Zukunft, ob Vergangenheit,
wird ein Gefühl sich sicher regen,
doch wer weiß, ob es auch befreit
für eine schöne Ewigkeit.

So werden Träume fortgetragen,
hinweg zu längst vergangnen Tagen
und wo die Sehnsucht stille schweigt,
die Wehmut sich zur Erde neigt
und auch der Frieden sich bald zeigt.

Gedanken des Herzens sich vermählen
mit schweigendem Schmerz in Einsamkeit,
die Wolken der Dunkelheit erzählen
von Seelen, die noch nicht befreit
und sich seit Ewigkeiten quälen.

Warum verbrennt die Sehnsucht mich
und hält mich doch am Leben,
vielleicht ist es das Streben,
das mich erhält auf ewiglich.

© by Rind Gerald, 19. März 2007


503.

Berührungen der Herzen



Berührungen der Herzen sind oft zart
und jede Trennung wird darauf recht hart,
doch wo Seelen sich im Gleichklang wiegen,
lernen Gedanken und Gefühle fliegen.

© by Rind Gerald, 15. März 2007


502.

So steh ich nun vor deiner Tür



So steh ich nun vor deiner Tür,
mein Herz pocht sehnsuchtsvoll nach dir,
in einem Arm die Konfitüre
und ich im Innern jubilier.

Der Finger sucht den Knopf der Glocke
und ich im Inneren frohlocke,
denn was ich allzu gern verschweige,
für diesen Schritt warst du zu feige.

So oft stand ich schon vor der Tür
und du warst einfach nicht mehr hier,
was kann mein armes Herz dafür,
dass du nicht standest fest zu mir?


501.

So steh ich nun vor deiner Tür



Die Tür geht auf, mir stockt der Atem
und deine Augen mir verraten,
dass du schon auf mich gewartet hast
und deine Stimme klingt recht gefasst.

Du bittest mich sofort herein,
schlingst deinen Arm sogleich um mich,
das Haus erstrahlt im hellen Schein
und dein Gesicht ist feierlich.

„Verzeih, dass du so lang gewartet hast,
denn mich bedrückte eine üble Last.
Ab nun soll alles jungfräulich uns sein
und keine Düsternis bedeckt den Schrein.“

So nahm ich zärtlich deine Hand
und führte dich ins unentdeckte Land,
denn wo die Zukunft sanfte Lieder singt,
ein jedes Herz voll Liebe schwingt.

© by Rind Gerald, 12. März 2007


500.

Lied mit Herzblut auf...



Lied mit Herzblut aufgeschrieben

Lied mit Herzblut aufgeschrieben,
ich schrieb es nur für dich und mich,
wo bist du denn nur geblieben,
als Sehnsucht weinte bitterlich
und du versetztest mir den Stich.

Denn wo die Sehnsucht Blüten treibt
und auch dein Bildnis ist mir fern,
ganz sicherlich der Kummer bleibt,
denn ich hab dich noch immer gern,
bist du mein weiter, heller Stern.

Aus fernen Tagen ragt dein Bild
in meine Gegenwart hinein,
auf dass die Sehnsucht ungestillt
mir wieder bringt nun deinen Schein
und ich bin immer noch allein.

Wie sehne ich mich doch nach dir
und wünschte oft, du wärst bei mir,
doch nach all den vielen Tagen
stellen sich uns keine Fragen,
muss der Wehmut ich entsagen.

So bleibst du nur Vergangenheit
und denke ich noch oft an dich,
bist meiner Seele fern und weit
und lang vergeben sicherlich
und oft nur ein Gedankenstrich.


499.

Lied mit Herzblut auf... (2)



Doch wenn die Schwere vom Gemüt
sich in mein wundes Herz reinzieht,
dann weiß ich oft nicht, was mir blüht
und jeder Frieden von mir flieht,
weiß nicht, was dann mit mir geschieht.

Wo bleibt denn heute unser Lied,
das ich doch früher für dich sang,
wenn Düsternis nicht von mir zieht,
vorbei ist lange schon sein Klang
und ich nach Freiheit nutzlos rang.

Mein Herzblut schreit nach dir so laut,
warum bist du mir noch vertraut,
ist mein Gefühl nicht abgeflaut
und ich hab dein Gesicht geschaut,
doch deinem Mund entfährt kein Laut.

So bleibe ich nur auf der Strecke,
ich deine Sehnsucht nicht erwecke,
schlafe nun in der Dornenhecke,
ich bei jedem Geräusch erschrecke
und dich niemals mehr entdecke.

Doch wo die Wahrheit der Begegnung
für mich bleibt die erste Segnung,
ist sie schließlich meine Regung
für die endgültige Lösung
neuer, fröhlicher Bewegung.

© by Rind Gerald, 26. Februar 2007


498.

Tödliche Fratzen



Grauenhafte Fratzen sehn mich an,
ziehen mich dämonisch in den Bann,
wie ich mich auch drehe oder winde,
meinen Seelenfrieden nicht mehr finde.

Entsetzen macht sich in mir breit,
die Höllenfahrt ist nicht mehr weit,
weiß nicht, was die Fratzen wollen,
aus der Tiefe hör ich Grollen.

Der Abgrund wartet schon auf mich,
sein Schlot geöffnet, schauerlich
und Kälte steigt aus seinem Schlund,
zum Fraß geöffnet schon sein Mund.

Will laufen, schreiend mich befrein,
holt mich das Grauen trotzdem ein
und zieht mich tief in seine Schlucht,
dass ich versuche keine Flucht.

Gefangen in der Dunkelheit,
wo keine Seele mich befreit
und auch kein Gott mein Flehen hört,
so bin am Boden ich zerstört.

Und Finsternis mich nur mehr quält,
das Leben mir zur Gänze fehlt,
so warte ich nur auf den Tod,
bin ohnehin schon lang marod.
________________________________
© by Rind Gerald, 23. Februar 2007


497.

Faschingsausklang



Faschingsausklang ist nun heute
und den feiern viele Leute,
doch die Masken, das ist wohl klar,
tragen viele das ganze Jahr.
_______________________________
© by Rind Gerald, 20. Februar 2007


496.

In Memoriam Monika NINAUS



Unendlicher Schmerz uns seit heute begleitet,
warum bist DU nur so früh von uns gegangen,
bleiben in der Ewigkeit Herzen gefangen
und Schwermut hat sich in uns tief ausgebreitet.

Wie lang bleibt die Wehmut nun eingekesselt,
sind Sorgen in uns schon so leicht entfesselt,
dass Fragen, auf die wir keine Antwort wissen,
unsere Seelen so schnell zerfressen müssen?

Doch DU hast das alles nun überstanden,
deine Asche wird bald der Wind verwehen,
doch wer wird jemals den Schmerz verstehen,
den viele deswegen ausgestanden?

Eine Lücke bleibt, doch wer wird sie füllen,
denn dein Geist uns heute noch immer umgibt
und die Gegenwart zeigt und will nicht verhüllen,
dass DU von uns allen wurdest innig geliebt.

Der Kummer uns bleibt, wird nicht schnell vergehen,
doch wird mit der Zeit die Erinnerung verblassen
und unsere Zukunft dürfen wir nicht verpassen,
dann werden wir einmal darüberstehen.
_________________________
© by Rind Gerald, 8. Februar 2007
Kommentar:
Die liebe Monika ist am Samstag den 3. Februar völlig unerwartet und viel zu früh verstorben. Sie war eine liebe Kollegin und stand im 51. Lebensjahr.



495.

Sorgenschwer



Sorgenschwer ist mein Gemüt,
weil Kummer in das Herz mir zieht,
denn am Geld hängt oft das Leben
und dann kann es keine Freude geben.
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© by Rind Gerald, 22. Jänner 2007


494.

Die Frau meiner Träume (1)



Eine Frau muss für mich einfach weiblich sein,
keine Emanze oder Heimchen hinter’m Herd,
sie muss klug sein und die Fehler mir verzeihn,
nicht nach dem Mund mir reden und mir doch begehrt.

Sie muss mich respektieren können,
auch wenn ich unvollkommen bin,
muss mir ihre eigne Meinung nennen
und doch mein Herz beleben und den Sinn.

Natürlich muss den Respekt ich mir verdienen,
doch wenn die Liebe uns zusammenhält,
dann wird der Flair von ihr zum femininen
Ratgeber werden hier auf dieser Welt.


493.

Die Frau meiner Träume (2)



Denn ein Partner zum Gespräch muss sie wohl sein,
damit sie mich nie mehr lässt allein
und ihre Weiblichkeit muss mich betören,
dann wird auf ewiglich mein Herz nur ihr gehören.

Ich weiß nicht, ob ich zu viel verlange,
in diesem System der Dinge,
doch so lange ich nichts empfange,
ich nur um Gesellschaft ringe.

Denn wo wird sie schon jemals sein,
dass sie mich niemals lässt allein
und dass sie mich um das nicht bringe,
um das ich schon seit Zeiten ringe.

Denn wo sich Zeiten rings betören,
lassen sich keine Schwüre schwören
und wo Ewigkeiten sind begrenzt,
hat sich die Liebe neu kredenzt.
_____________________________
© by Rind Gerald, 25. Jänner 2007


492.

Dein Mund mir schweigt



Heute wollen wir mal sehen,
wie es mit uns weitergeht;
gegenseitiges Verstehen
offenbar nicht mehr besteht.

Sag mir doch, ob du noch treu bist,
oder einen andern hast;
sag mir doch, was nun in dir frisst,
bin ich dir schon eine Last?

Sage mir, ist es noch Liebe,
was du heut für mich empfindest,
oder gäbst du mir gern Hiebe,
aus dem Bunde dich entwindest?

Sag mir, was du tatsächlich willst,
so kann es doch nicht weitergehn,
wenn deinen Teil du nicht erfüllst,
wie kann ich denn dann vor dir stehn?

Wenn du dich mir nun nicht mitteilst,
deine Gedanken kenn ich nicht,
du nicht an der Beziehung feilst,
dann vergess ich auch meine Pflicht.

Dann ist besser, dass du nun gehst,
wenn sich uns keine Zukunft zeigt,
doch ich weiß nicht, ob du verstehst,
weil dein Mund mir beständig schweigt.
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© by Rind Gerald, 17. Jänner 2007
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(ein rein fiktives Gedicht)


491.

Such mich nicht in all den....



Such mich nicht in all den Räumen,
all den sehnsuchtsvollen Träumen,
denn wer weiß, ob ich dich finde
und die Trauer überwinde.

Denn die Sehnsucht treibt den Schmerz
in jedes kummervolle Herz
und ob ich dich jemals sehe,
das weiß der, der mich verstehe.

In den Tiefen die mich riefen
waren Monster, die in mir schliefen
und aus der Ferne der Visionen
lockten sie der Raub, mir innewohnen.

Doch das Sehnen wird mir bleiben,
die Kraft der Treue weitertreiben,
auf dass ich wirklich einmal finde,
was mich auf Erden sicher binde.

Such mich nicht in allen Räumen,
wirst die Zukunft bald versäumen
und ob ich dich jemals finde,
weiß der, der Ewigkeit empfinde.
_____________________________
© by Rind Gerald, 15. Jänner 2007


490.

Hasstiraden



Hasstiraden nun an alle
die mich gern am Boden sehen,
ich bring alle nun zum Falle,
überhöre nun ihr Flehen.

Und ihr werdet euch noch winden,
euch im eignen Dreck noch drehen,
euer Schicksal wird euch finden,
nutzlos wird dann euer Flehen.

Dann wird euch das überkommen
was ihr an mir gern gesehen,
werdet ihr nun das bekommen
was ihr an mir übersehen.

Denn die Macht wird dann bei mir sein,
mir verleihen unbeschränkte Kraft
und es wird nicht nur sein ein Schein
und ihr werdet dann sehr schnell bestraft.

Dann wird der, der gerecht regiert,
auf seinen wahren Thron gehoben
und jeder, der ihn dann negiert,
einfach in den Tod verschoben.
______________________________
© by Rind Gerald, 12. Jänner 2007


489.

Erfahrungen im Spiegel...



Erfahrungen im Spiegel der Zeit
und sind sie auch noch so fern und weit,
doch werden sie dich immer finden
und auf ewig im Nichts dich binden.

Erfahrungen im Spiegel der Leere,
dessen Inhaltslosigkeit entbehre
jeglichen Sinn und Wahrhaftigkeit,
damit jede Seele zur Lösung bereit.

Erfahrungen im Spiegel des Seins,
damit ein jeder mit sich sei eins
und nicht mit dem andern sich verfehle,
damit er sich nicht umsonst abquäle.

Erfahrungen im Spiegel der Ewigkeit,
mögen sie niemals brechen mit der Zeit,
damit sie niemals im Engelsschwingen
mit der Todesharfe mögen singen.

Doch Erfahrungen des Lebens
dich sehr oft und auch vergebens
auf normalem Weg erreichen,
stellst du dahin keine Weichen.
______________________________
© by Rind Gerald, 31. Dezember 2006


488.

Das sinkende Schiff (1)



Das abgrundtiefe Böse ist entkettet,
dessen Wut und Bosheit keine Grenzen kennt,
hat Liebe und Vertrauen zugeschüttet,
damit niemand seinen Namen wirklich nennt.

Wer weiß denn schon um Dinge in dem Himmel,
den geistigen Bereich konnt’ niemand schauen
außer dem Propheten, der diesen Schimmel
und den Herrn sah und ihm voll vertrauen.

Der Teufel oftmals uns zum Straucheln bringt,
die Seele und das Herz uns oft bezwingt,
damit sein Stachel tief ins Fleisch uns dringt
und kein ewiges Lied in uns erklingt.

Belastungen uns sehr zu schaffen machen
und viele wissen nicht, was wird daraus,
so fehlt den meisten schon das Lachen
und keiner kennt sich wirklich damit aus.


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